Low Vision - vergrößernde Sehhilfen ... wenn der Augenarzt nicht mehr helfen kann

Vergrößernde Sehhilfen
Vergrößernde Sehhilfen

Wenn der Augenarzt nicht mehr helfen kann, lohnt sich in jedem Fall immer ein Besuch bei uns. Denn mit Hilfe von Spezialbrillen kann man auch bei Augenerkrankungen helfen. Bei Beeinträchtigungen der Sehschärfe, die durch Funktionsausfälle, z. B. im Bereich der Netzhaut oder des Sehnervs entstanden sind, gibt es Speziallösungen. So kann sehbehinderten Patienten das Leben mit speziellen optischen vergößernden Sehhilfen (auch Fernrohr-Lupen-Systeme, individuell angepasst) erleichtert werden. Eine Vergrößerung der betrachteten Objekte kann hauptsächlich dann hilfreich sein, wenn die zentrale Sehschärfe durch krankhafte Veränderungen der Netzhautmitte herabgesetzt ist.


Welche optischen Sehhilfen gibt es heute für Sehbehinderte?

Die richtige Wahl für den Patienten zu treffen, erfordert Geduld und Einfühlungsvermögen. Es müssen die Ursache der Sehbehinderung, ihre konkrete Ausprägung und der weitere Verlauf berücksichtigt werden, aber auch die Lebensgewohnheiten des Patienten. Den ersten Anhaltspunkt liefert die Sehschärfe: Je geringer sie ist, desto stärker muss die Vergößerung sein.

Bei welcher Sehschärfe benötigen Sie welche vergrößernde Sehhilfe:

 

ca. 0,2 - 0,4 Vsc

verstärkte Lesebrille, binokulare Lupenbrille, Leseglas, Leuchtlupe und andere

ca. 0,05 - 0,2 Vsc 

monokulare Lupenbrille, Leuchtlupen, Fernrohrbrillen, moderne elektronische Hilfsmittel und andere

ca. 0,05 Vsc

Bildschirmlesegerät, Monoklare und andere

 

Mit einer binokularen Lupenbrille, einer verstärkten Lesebrille, lässt sich bei beidäugiger Versorgung eine maximal dreifache Vergrößerung erreichen bei einem Leseabstand von ca. 8 cm. Stärkere Lupenbrillen bis gut 12-fach werden nur monokular, also für ein Auge, angepasst. Sie sind eine Alternative zum Bildschirmlesegerät mit dem Vorteil, dass man sie überall einsetzen kann - z. B. auch auf Reisen.